Wir sind für Sie da!

Zeit zum Gebet – mit Jan Twardowski

Zeit zum Gebet – mit Jan Twardowski – Anne Schneider

14. September 2020 –  Zum Anhören und Mitbeten

Der polnische Dichter Jan Twardowski wurde 1915 in Warschau geboren. Dichter und Kinderbuchautor,  beteiligt am Aufstand im Warschauer Ghetto, 1948 zum Priester geweiht …

Immer wieder bewundere ich seine Sprache, wie er die Balance hält, die Leichtigkeit bei aller Schwere, wie ein Gaukler hoch auf dem Seil … – auch in seinen Gebeten.

Hundertfach heiliger Gott, starker und lächelnder –
denn du erschufst den Papagei, die Blindschleiche, das gestreifte Zebra –
riefest ins Leben das Eichhörnchen und die Flusspferde –
die Theologen kitzelst du mit des Maikäfers Schnurrbart.

Heute, da es mir so traurig und schwül und düster zumute ist –
o lächle über mich.

(Evangelisches Gesangbuch S. 1339)

Pfarrerin Anne Schneider
 

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Nachgefragt bei … Martin Neubauer, Brentano-Theater Bamberg

12. September 2020 – Zum Anschauen

Martin Neubauer im Interview mit Pfarrerin Anette Simojoki.

Sein aktuelle Programm „September-Glück“ ist an folgenden Terminen im Bamberger Hain zu hören:

  • Freitag, 18. September, 18:00 Uhr
  • Sonntag, 20. September, 11:00 Uhr
  • Donnerstag, 24. September, 18:00 Uhr
  • Sonntag, 27. September, 17:00 Uhr

Treffpunkt jeweils vor dem Bootshaus.

Weitere Informationen und aktuelle Termine auf www.martin-neubauer.de

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Irischer Segen

Irischer Segen

9. September 2020 – Zum Anhören und Mitlesen

Irischer Segen – Rolf Lang

Gott sprach:
Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken;
der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

1. Mose 9,13

So lautet der heutige Losungstext. Er ist eine Zusage Gottes, dass es keine Sintflut mehr geben wird. Wir Menschen können Gott bitten im Gebet oder im Segen. Auch ein irischer Segen ist eine Bitte. Diese uralten Sprüche wurden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Die Urheber sind nicht mehr bekannt. Irische Segen drücken immer etwas Gutes aus, was man sich oder anderen wünscht.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, eine gute Zeit mit … Ja – einem irischen Segen

Segne den ersten Tag, mein Gott, und den letzten.
Segne die Stunden, die mir geschenkt sind.
Meine Hände mögen segnen, was sie anfassen.
Meine Ohren mögen segnen, was sie hören.
Meine Augen mögen segnen, was ihnen begegnet.
Mein Mund möge segnen mit jedem Wort.
Mein Nachbar sei gesegnet;
und auch er möge mich segnen.
Lass mich nicht aus deinen Augen, mein Gott,
aus deinen Händen, aus deinem Ohr, aus deinem Herzen.
Heute und alle Tage meines Lebens.


Kirchner Rolf Lang

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Duo op. 17 Nr. 3 für Flöte – Armand J. Fr. J. Vanderhagen

Duo op. 17 Nr. 3 für Flöte – Armand J. Fr. J. Vanderhagen – Franziska Beck und Lukas Friedrich

8. September 2020 – Zum Anhören

Armand J. Fr. J. Vanderhagen lebte von 1753 bis 1822 und ist vor allem als flämischer Klarinettist, Komponist und Musikpädagoge bekannt. 1785 wurde er Erster Klarinettist in der Musikkapelle der Königlichen Garde in Paris und später Kapellmeister dieses Musikkorps. Nach der Französischen Revolution wurde er in das Musikkorps der Pariser Nationalgarde aufgenommen und war Dozent an der militärischen Musikakademie in Paris. Auf seine letzten Lebensjahre hin trat er in das Orchester des Nationaltheaters Théatre Feydeau ein, wo er bis zu seinem Tod musizierte.
 
Bekannt wurde Vanderhagen für seine pädagogischen Werke für Flöte, Oboe und Klarinette. Bei der Klarinette legte er mit seinen Werken die damaligen Grundlagen für die moderne Spieltechnik.
 
Amand J. Fr. J Vaderhagen hinterließ zahlreiche orchestrale Bearbeitungen, Flöten- und Klarinettenkonzerte und diverse Duette, unter anderem auch das Duo op. 17 Nr. 3 für Flöte.
 
Für Sie eingespielt haben das Duett Franziska Beck und Lukas Friedrich.


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Zeit zum Gebet – mit Florcence Nightingale

Zeit zum Gebet – mit Florence Nightingale – Anne Schneider

7. September 2020 –  Zum Anhören und Mitbeten

Der Name Florence Nightingale steht bis heute für die großen Reformen in der Krankenpflege, die die britische Krankenschwester im 19. Jahrhundert für ihr Land entwickeln und durchsetzen konnte. Eine beeindruckende Frau – mit ihrer leidenschaftlichen Hinwendung zu den Menschen, die ihr anvertraut waren. Lassen wir uns heute durch ihr Gebet mit hineinnehmen in ihr großes Vertrauen auf den ‚Spender des Lebens‘ – aus diesem Vertrauen heraus konnte sie ihre Arbeit tun.

Spender des Lebens, gib mir Kraft,
dass ich meine Arbeit mit Überlegung tue,
getreu dem Ziel, das Leben jener zu hüten,
die meiner Versorgung anvertraut sind.
Halte rein meine Lippen von verletzenden Worten,
gib mir klare Augen, das Gute der andern zu sehen.
Gib mir sanfte Hände, ein gütiges Herz,
und eine geduldige Seele.
Dass durch deine Gnade Schmerzen gelindert werden,
kranke Körper heilen, Gemüter gestärkt werden,
der Lebenswille wieder wachse.

(Evangelisches Gesangbuch S. 871)

Pfarrerin Anne Schneider

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13. Sonntag nach Trinitatis

6. September 2020 – 13. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienste um 8 und 10 Uhr in der Erlöserkirche mit Pfarrerin Anette Simojoki – Bitte beachten Sie die besonderen Schutzmaßnahmen.

Liedtafel:
059 1.2.4  Die Gott lieben
075 Wo Menschen sich vergessen
032 Du bist mein Zufluchtsort

Murren – Predigtabschnitt zum Gottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis

Murren. Waren sie in der vergangenen Woche einmal mürrisch? Oder gehört das gar nicht zu Ihrem Naturell? Oder verspüren Sie dieses Murren sogar öfter?

Murren, motzen, meckern, mosern, nörgeln, lamentieren, granteln, schimpfen – es gibt viele Worte. In Comics werden dazu oft dunkle Wolken oder Blitze gezeichnet und die Worte "Grrrr" oder "Grummelgrummel" dazu.

Murren zeigt, dass ein Bedürfnis oder eine Erwartung nicht erfüllt wird. Oder dass ich etwas nicht verstanden habe und mir jetzt nicht dumm vorkommen möchte. Murren ist noch keine Problemlösung. Aber wer gegenüber dem Anderen offen murrt, macht zumindest einen Dialog möglich. Das Murren war der Auslöser. Dafür, dass die Diakonie in den Anfängen der Kirche entstanden ist. Wären da nicht einige Grummelig und mürrisch geworden, wer weiß. Hören wir aus der Apostelgeschichte im 6. Kapitel:

„In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und zu Tische dienen. Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Proselyten aus Antiochia. Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.“ (Apg 6, 1-7).