Wir sind für Sie da!

Abendsegen

24. März 2020 – Impuls zum Anhören und Mitlesen

Wenn ich alleine in unserer Erlöserkirche bin und die Blicke schweifen lasse, dann bleiben sie an vielen wunderbaren Kunstwerken hängen. Sie verweilen auf Bildern, auf dem Teppich und vor allem auf dem Kreuz mit unserem Erlöser.

Aber immer schweifen sie auch hinauf in die Höhe, zu der schönen, kunstvoll konstruierten Holzdecke. Meine Blicke bleiben hängen an den fünf Engelsköpfen. Sie schauen uns von oben an, so als ob sie über uns wachten.

Machen Sie es einmal wie ich, legen Sie sich in einer Kirchenbank auf den Rücken, schauen sie hinauf zu dem Strahlenkranz mit den Engelsköpfen. Lassen Sie die Weite des Raumes auf sich wirken, das gedämpfte Licht, das durch die hochliegenden Fenster fällt. Verharren Sie bei den Engelsköpfen. Spüren sie die Ruhe und den Schutz, die unsere Kirche ausstrahlt.

Mir ist ein Lied eingefallen. Als Kind hat es mein Vater mit seiner schönen Baritonstimme für mich gesungen. Meine Oma hat vor dem Einschlafen den Text als Gebet für mich und mit mir gesprochen:

Abends, will ich schlafen gehen,
vierzehn Engel um mich stehn:
zwei zu meinen Häupten,
zwei zu meinen Füßen,
zwei zu meiner Rechten,
zwei zu meiner Linken,
zweie dich mich decken,
zweie die mich wecken,
zweie die mich weisen
zu Himmelspardeisen.

Bleiben Sie behütet.

Astrid Popp Text und Markéta Schley Reindlová Klavier


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Friedensgebet zum Mitbeten

23. März 2020 – Friedensgebet – zum Anhören und Mitbeten

Montag Abend, 19 Uhr – beim Glockenläuten verbinden wir uns –
jede und jeder am eigenen Ort – mit Menschen überall auf der Welt,
die unsere Sehnsucht nach Frieden teilen:
Frieden in unseren Herzen
Frieden im Kleinen wie im Großen -
in unseren Familien vor Ort
und für die ganze Welt-Familie –
Frieden für die Schöpfung als Ganze.

Und der Friede Gottes sei mit uns allen!

Stimmen wir ein in die vertrauten Worte,
die Friedrich Schorlemmer 1983 formuliert hat:

Ich möchte ein Mensch des Friedens werden.
Ich möchte so leben, dass auch andere Menschen leben können –
neben mir – fern von mir – nach mir.
Ich suche das Gespräch mit Andersdenkenden.
Ich bedenke die Fragen, die sie mir stellen.
Ich möchte so leben, dass ich niemandem Angst mache.
Ich bitte darum, dass ich selber der Angst nicht unterliege.
Ich setze meine Fähigkeiten und Kräfte für eine Gesellschaft ein,
in der der Mensch dem Menschen ein Helfer ist.

Wie jeden Montag tragen wir in der Stille all das unter das Kreuz, was uns bewegt,
was wir ‚auf dem Herzen haben’ – Gedanken, die uns belasten –
Hoffnungen, die wir hegen – Menschen, an die wir jetzt ganz besonders denken ...
Hier ist der Ort, an dem wir zur Ruhe kommen können –
Atem schöpfen – neue Kraft gewinnen. In der Stille vertrauen wir uns Gott an.

– Stille –

Guter Gott, hab Dank, dass du da bist mit deinem Frieden,
hab Dank, dass du uns hörst.

All das, was wir sonst noch in uns tragen
und wofür wir vielleicht gar keine Worte finden können,
legen wir hinein in das Gebet, das Jesus uns beigebracht hat,
und in dem alles enthalten ist:   Vater unser ...

So geht in diesen Abend mit dem Segen unseres Gottes:
Und der Herr segne dich und behüte dich,
der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden. Amen.

Pfarrerin Anne Schneider


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Jesu, meine Freude

22. März 2020 – Lätare
 

Wie in den letzten Tagen Knospe um Knospe aufgegangen ist! Wenn ich aus dem Fenster schaue, dann schimmert es mir weiß, blau, gelb aus dem Garten entgegen. Von den Bäumen und Dächern zwitschern die Vögel.

Wie gut sie mir tun: solche Stimmen und Farben der Lebensfreude in diesen Tagen, wo ich stündlich versucht bin, auf Liveblogs zu schauen. Nachrichtenkanäle. So viele Türen gehen zu, die Straßen sind leer. So viele Menschen sind betroffen, so viel Leid. So viele Bitten, Appelle und Maßnahmen sind wichtig und nötig, dass Schwache geschützt werden.

Auch ich möchte mich bergen, auch ich möchte mich bergen können mit meinen Fragen und Ängsten.

Heute ist Sonntag, Sonntag mit dem Namen Lätare. Es ist der vierte in der Passionszeit. Lätare heißt: Freut Euch! Mitten auf einem immer enger und dunkler werdenden Passionsweg dieser Ruf Freut Euch! Wie Unpassend – oder doch nicht?

Lätare ruft uns auf Farben, auf Stimmen, der Hoffnung, der Lebensfreude zu schauen, sie wahrzunehmen: in den Gärten, in den Bäumen, von den Vordächern und Balkonen. Lätare ruft uns auf das Ende des Weges zu schauen. Auf die Verheißung, dass wir nicht dem Untergang entgegengehen, sondern österlichen Zeit. Lätare lädt uns ein zum Vertrauen, auf den zu schauen, der durch den Tod ins Leben gegangen ist, der lebt und der verspricht: Ich bin da!

Jesu, meine Freude heißt das Lied, das in unserer Kirche an diesem Sonntag besonders benannt ist. Seit Jahrhunderten gebetete Worte geben meinem Blick eine Richtung, nehmen mich mit hinein ins Vertrauen: dass ich mir sicher sein kann, wo auch ich mich bergen kann.

Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu meine Zier:
Ach wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir.
Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden nichts sonst Liebers werden.

Unter deinem Schirmen, bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei.
Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei.
Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken,
Jesus will mich decken.

Pfarrerin Dorothea Münch Text und Markéta Schley Reindlová Orgel


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Johann Sebastian Bach (1685-1750)

J. S. Bach – Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

21. März 2020 – Markéta Schley Reindlová an der Orgel
 

Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

Der 21. März: Der erste Frühlingstag, aber auch der Geburtstag Johann Sebastian Bachs (nach dem gregorianischen Kalender am 31. März geboren).

Sicherlich haben sich einige von Ihnen auf unser geplantes Konzert zum 335. Geburtstag J. S. Bachs in unserer Erlöserkirche gefreut. Ich persönlich ganz besonders... Nun ist es aber anders gekommen.

Als kleinen Ersatz für das ausgefallene Konzert sende ich Ihnen auf diesem Wege die am 20. März 2020 entstandene Aufnahme eines der bekanntesten Orgelwerke von J. S. Bach – der Toccata und Fuge d-Moll – das im heutigen Konzert hätte erklingen sollen.

Möge Ihnen diese wunderbare Musik, eingespielt in unserer Erlöserkirche, Trost, Hoffnung und Freude spenden!

Herzlichst Ihre Kantorin
Markéta Schley Reindlová


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Eine Kerze brennt

Eine Kerze brennt - Pfarrerin Anette Simojoki

20. März 2020 – Andacht zum Anhören und Mitlesen

Eine Kerze brennt. Ein kleines Licht. In unserer Erlöserkirche gibt es eine Gebetsecke. Dort kann man auch Kerzen anzünden. Noch niemals war es in dieser Ecke dunkel. In manchen Situationen verstummt das eigene Gebet. Es gibt Momente, in denen ich nicht weiß, was und wie ich beten soll, in denen Gebete kraftlos werden, Worte nicht möglich sind. Das sind genau jene Situationen, in denen Menschen Kerzen anzünden. Durch die Kerzenflamme breitet sich Wärme aus – Geborgenheit, die Gott schenken will.

Gott, der mein Herz kennt, weiß um mein Anliegen. Im Brennen der Kerze bleibt es vor ihm. Die brennende Kerze ist ein verlängertes Gebet, das brennend weiter betet, auch dann, wenn ich die Kirche verlassen habe. Seien Sie gewiss, auch in dieser Zeit brennen immer Kerzen in unserer Erlöserkirche. Wir zünden auch für Sie eine an.

Meine Hoffnung und meine Freude
Meine Stärke, mein Licht
Christus meine Zuversicht
Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht
Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Pfarrerin Anette Simojoki Text und Markéta Schley Reindlová Orgel


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Blick-Kontakt

Blick-Kontakt – Pfarrerin Anne Schneider

19. März 2020 – Exerzitien – zum Anhören, Mitlesen und Mitmachen

 

Wir sind vernünftig – wir halten Abstand in diesen Tagen.
Gehen wir ’auf Abstand’ zueinander?
Ich weiß nicht recht.
Gerade jetzt fühle ich mich immer wieder ganz besonders verbunden mit Menschen, die mir begegnen – auf der Straße, an der Bushaltestelle, im Supermarkt.
Ich habe den Eindruck, viele Begegnungen in der Stadt geschehen mit größerer Aufmerksamkeit: Da macht im Vorbeigehen die eine dem anderen Platz – und beide schenken sich ein Lächeln.
Da möchte ein Radfahrer der alten Dame mit Rollator nicht zu nahe kommen, hält an, steigt ab, und sie sehen einander freundlich in die Augen.
Wie oft wir Blick-Kontakt suchen, um das Händeschütteln zu ersetzen.
Augen-Blicke, die verbinden.
Augen-Blicke, die Wärme schenken.
Und wenn wir dann wieder in der eigenen Wohnung, im eigenen Zimmer sind?    
Vielleicht ganz allein?

Ich möchte heute zu einer kleinen Übung einladen:

Stelle dich mitten hinein in dein (möglicherweise unaufgeräumtes) Zimmer.
Lass alles so wie es ist.
Und nun zwinkere einmal bewusst mit den Augen.

EIN AUGENBLICK

Nun schau dich um,
und betrachte die Gegenstände in deinem Zimmer
einen Augenblick lang
ganz aufmerksam.
Nenne im Stillen ihre Namen (Teppich, Stuhl, Kerze ...)
und zwinkere für jeden Gegenstand einmal bewusst mit den Augen,
bevor du dich dem nächsten zuwendest.

BLICKE MITEINANDER VERWOBEN ...

Schließe nun die Augen, und stell dir vor,
wen du heute gerne sehen würdest,
wessen Blick du heute gerne mit deinem Blick verweben würdest.
Spüre diesem Blick-Kontakt nach,
wie es sich anfühlt
miteinander
angeblickt
im Augenblick verbunden zu sein

BIS IN DIE ZEHENSPITZEN

Stell ihn dir vor – diesen Blick, durch den ihr verbunden seid
und lass die Wärme dieses Blicks von deinen Augen
durch deinen Körper wandern
ganz langsam
bis in deine Zehenspitzen hinein.
Und wenn die Wärme dieses Blicks da unten angekommen ist,
dann bewege deine Zehenspitzen ein wenig.
Kannst du es spüren?


EIN AUGEN-BLICK
BEGEGNUNG  -  DURCH RAUM UND ZEIT
EINE GANZE EWIGKEIT


Vielleicht fragst du dich: und wozu das Ganze?
Du wirst aufmerksamer hinschauen heute,
mehr sehen – jetzt und hier
von Augenblick zu Augenblick.
Du wirst sehen.

JEDEN AUGENBLICK NEU
GESCHENKTE ZEIT
DANKE – FÜR JEDEN AUGENBLICK

Pfarrerin Anne Schneider


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Wir sind für Sie da!

Einander verbunden bleiben

Aufgrund der Ansteckungsgefahr und den geltenden Verordnungen können wir nur unter großen Sicherheitsvorkehrungen Gottesdienste in der Erlöserkirche feiern. Das Gemeindezentrum bleibt geschlossen. Dennoch sind wir für Sie da!

Telefon-Impuls

Für alle, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum Internet und unseren Online-Angeboten haben, haben wir die Telefonummer 0951 29909622 eingerichtet. Dort hören Sie einen geistigen Impuls. Bitte informieren Sie Ihre Mitmenschen ohne Internet über dieses Telefonangebot.

Newsletter

Melden Sie sich jetzt zum Newsletter der Erlöserkirche Bamberg an und erfahren Sie regelmäßig Neues aus unserem (online) Gemeindeleben. E-Mailadresse eintragen und bestätigen – schnell und sicher.

Täglicher geistlicher Impuls

Jeden Tag veröffentlichen wir einen geistlichen Impuls. Das können Gedanken zu einem Bibelwort oder Thema sein, Gebete, Musik und Aufnahmen aus der Erlöserkirche. Wir wechseln dabei mit Schreiben, Sprechen oder mit Videoaufnahmen ab. Auch für Kinder werden Angebote dabei sein. Zugang zu diesen von uns geschriebenen Texten oder Ton- oder Videoaufnahmen gibt es über unsere Homepage oder unsere Facebookseite oder die ErlöserApp.

September 2020 -->

August 2020

Nächtliche Stille

Nächtliche Stille – Pfarrer Thomas Braun

18. März 2020 – Passionsandacht – zum Anhören und Mitlesen

 

Am Dienstag dieser Woche schließen alle Bars und Kinos, Geschäfte – sofern sie nicht der Grundversorgung dienen – schließen ab Mittwoch, Theater, Konzerthäuser, Diskotheken, Spiel- und Sportplätze, Gottesdienste sind verboten – es wird ruhiger um uns herum …
Viel ruhiger.

Am Abend kommt meine Frau zu mir: „Thomas, komm mal! Es ist ganz ruhig.“ Und dann stehen wir am geöffneten Fenster und es ist draußen ganz still. In der Ferne irgendein Auto, aber viel weniger als sonst.
So still.

Und irgendwo anders liegt jemand im Bett und blickt an die Wand und hat Angst. Vielleicht um den Mann, der ist lungentechnisch vorbelastet. Vielleicht um die Enkel, die jetzt nicht mehr zu Besuch kommen dürfen. Vielleicht. Wie lange wird es dauern und wie werden wir das schaffen?
Es ist so still.

Ich habe auch Angst. Vor dem was gerade passiert. Es ist gruselig und ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas einmal erlebe. In Deutschland 2020. Ich habe aber auch Angst, dass jetzt vieles vergessen wird. Das Leid der Flüchtlinge an unseren Grenzen, die jetzt geschlossen werden. Vorher eigentlich auch schon waren, nur nicht für Viren.
Es ist still.

Vor fast 76 Jahren liegt auch einer nachts. Langestreckt auf einer Pritsche. Starrt auf die graue Wand. Dietrich Bonhoeffer. Schon im Gefängnis 1944, wartet er auf den Anbruch des Tages, wenn die Angst vergehen wird. Und schreibt, ein paar Wochen später:

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt , die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

(Ev. Gesangbuch 637,5)

Kommen Sie gut durch die Nacht.
Gott möge Sie behüten.
Amen

Pfarrer Thomas Braun

Die Andacht nimmt Bezug auf das Gedicht „Nächtliche Stimmen“ von Dietrich Bonhoeffer. Sie können es auf den Seiten zu Passionsandachten der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste nachlesen.


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Aktuelle Informationen zu Auswirkungen der Corona-Krise auf unser Gemeindeleben

Der Landeskirchenrat empfiehlt nach seiner heutigen Beratung allen bayerischen Kirchengemeinden dringend, bis auf Weiteres auf alle Gottesdienste zu verzichten. Das gilt auch für Konfirmationen, Trauungen und Taufen, mit Ausnahme von Bestattungen.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm empfiehlt dringend, auf Gottesdienste zu verzichten.


Wir werden uns in unserer Erlöserkirchengemeinde danach richten.

So finden ab sofort keine Gottesdienste und Andachten mehr in der Erlöserkirche statt. Auch alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte in unserem Gemeindezentrum ruhen.

Unsere Kirche ist tagsüber zum persönlichen Gebet geöffnet. Auch seelsorgerliche Begleitung bieten wir selbstverständlich gerne an.

Sie können Ihre Pfarrerinnen (Anette Simojoki, Dorothea Münch und Anne Schneider) jederzeit für Anfragen erreichen.

Unter unserem Bereitschaftstelefon (Tel. 0160 3089452) ist Tag und Nacht jemand erreichbar.

Wer Unterstützung und Hilfe braucht z. B. für Einkäufe und Erledigungen, melde sich ebenfalls bitte ungeniert bei uns Pfarrerinnen.

Auf unserer Homepage werden wir geistliche Impulse und Andachten für Sie veröffentlichen.

„Meine Zeit steht in deinen Händen“. Mit diesem Wort aus Psalm 31 legen wir auch uns vertrauensvoll in Gottes Hände, gerade in dieser so beängstigenden und unsicheren Zeit – Seien Sie behütet.

Ihre Pfarrerinnen
Anette Simojoki , Dorothea Münch und Anne Schneider


Über unsere Webseite informieren wir Sie fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen.

Auf der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) finden Sie Informationen, wie Sie Kirche und Glauben auch von Zuhause aus leben können.

Stand 15.03.2020 – 21:45 Uhr 
Pfarrerin Anette Simojoki und Kirchenvorstand Holger Matthes

Friedensgebet online

16. März 2020 – Friedensgebet – zum Lesen

Schon seit der Adventszeit 2014 beten wir in der Erlöserkirche jeden Montag um 19 Uhr in ökumenischer Verbundenheit um den Frieden. Manchen ist das bewußt, und sie schließen sich unserem Gebet zu Hause in ihren Wohnungen an. Immer wieder erzählen mir Leute, dass sie montag um 19 Uhr in ihrem Wohnzimmer eine Kerze anzünden und sich verbunden fühlen mit denen, die dieses Friedensgebet Woche für Woche weitertragen. Wir als Gruppe des Friedensgebets können spüren, dass wir in unserem Beten verbunden sind mit vielen Menschen an vielen Orten, die unsere Sehnsucht nach Frieden teilen.